Tipp 1:

Schließen Sie Ihr DSL-Netz optimal an. In vielen Wohnungen oder Häusern gibt es mehrere TAE-Telefonanschlussdosen. Es ist zu empfehlen, den Splitter mit dem ersten Gerät in der DSL-Kette zu verbinden. Der Splitter sollte möglichst an die erste TAE-Telefondose in der Wohnung oder im Haus angeschlossen werden. Der Anschluss an nachgelagerte TAE-Zweitdosen führt sehr häufig zu Geschwindigkeitsverlusten.

Tipp 2: Router-Technik ADSL2

Für eine DSL-Verbindung ist Hardware notwendig, die ADSL2 oder VDSL-Technik unterstützt. Wenn der Kunde mit dem Anschluss auf die neue Technik umsteigt, wird meistens auch ein neues Modem oder ein aktueller Router zur Verfügung gestellt. Es wird empfohlen, dass Sie sich beim Hersteller des Routers informieren, ob das verwendete Modell auch die Höchstgeschwindigkeit des DSL-Anschlusses unterstützt.

Tipp 3: WLAN-Geräte optimal aufstellen

Hindernisse können die optimale Verbreitung der WLAN-Strahlung in Wohnungen und Häusern stark beeinträchtigen. Die hartnäckigsten WLAN-Blockierer sind Stahl und Wasser führende metallhaltige Bauteile, wie beispielsweise Fußbodenheizungen und Wasserleitungen. Die WLAN-Datenübertragung kann dadurch stark verringert werden. Es wird empfohlen, den DSL-Router an einer anderen Stelle zu platzieren, wenn Schwierigkeiten auftreten. Es kann hilfreich sein, wenn der Router auf einen höheren Schrank gestellt wird oder einfach nur wenige Meter zur Seite geschoben wird. Wenn WLAN über mehrere Etagen übertragen werden soll, sollten die WLAN-Antennen des Routers waagerecht ausrichtet werden. Das erhöht die Funkreichweite auf mehrere zusätzliche Stockwerke. Außerdem kann die Reichweite des Routers durch den Einsatz eines Repeaters erhöht werden. Es kann sich als hilfreich erweisen, wenn der Abstand zwischen PC und der WLAN-Router verringert wird. Eine Alternative ist der Einsatz eines Stromleitungs-Netzwerkadapters. So erhalten Sie den Internetzugang in jeden Raum, der über eine Steckdose verfügt.

Tipp 4: Machen Sie den DSL-Test nur von einem einzelnen Gerät

Wenn Sie mittels eines Routers das Internet aufsuchen, haben Sie den Vorteil, dass Sie mit mehreren Rechnern gleichzeitig im Internet surfen können. Die Internetverbindung teilt sich in diesem Netzwerk auf die jeweiligen Endgeräte auf. Daher reduzieren sich die Geschwindigkeitsergebnisse im Internet, wenn mehrere Computer im Netzwerk verankert und an die Internetleitung angeschlossen sind. Führen Sie den DSL-Geschwindigkeitstest nur dann aus, wenn nur ein einzelner Computer im Netzwerk am Router angeschlossen ist.

Tipp 5: Konfigurieren Sie Ihre Netzwerkkarte mit TCP Optimizer

Im Desktop-PC oder Laptop muss die Netzwerkkarte optimal eingestellt sein. In der Regel ist die Einstellung in Ordnung. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, kann der TCP Optimizer die idealen Werte für den DSL-Anschluss einstellen. Es wird empfohlen, das Hilfsprogramm TCP Optimizer zu nutzen, um die Netzwerk- oder WLAN-Karte optimal für den DSL-Anschluss zu konfigurieren.

Tipp 6: DSL-Anschluss nicht per WLAN überprüfen

Wenn bei der Nutzung von WLAN keiner der bisherigen Tipps den ersehnten Erfolg bringt, kann dennoch Abhilfe geschaffen werden. In den meisten Fällen sind die Störungen im Funknetzwerk zu groß, um die Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses maximal auszuschöpfen.

Deaktivieren Sie bitte das Funknetzwerk und schließen Sie den Desktop-Computer oder den Laptop über die Kabelverbindung an das DSL-Modem an. Es wäre wichtig, dass Sie zusätzliche Sicherheitsprogramme, wie beispielsweise die Firewall in Windows abschalten und bei mehreren Telefondosen die erste Dose in der Wohnung nutzen. So gewährleisten Sie, dass am Gerät die mögliche Höchstgeschwindigkeit ankommt.

Tipp 7: Wiederholen Sie den DSL-Speedtest mehrfach

Sie brauchen einen DSL-Anbieter nicht übereilt zu wechseln. Auch dann nicht, wenn Sie der Auffassung sind, dass Ihr DSL zu langsam ist. Die erste Reaktion der Kunden ist oftmals, den DSL-Anbieter sofort wechseln zu wollen. Doch sollte hier aufgepasst werden. Eine solche Vorgehensweise kann keine Verbesserung der Situation garantieren. Denn auch die werbende Konkurrenz kann Ihnen nicht zusichern, dass ein neuer Zugang schneller sein würde. Der Grund, der dahintersteckt, ist, dass Sie die gleichen Leitungen und die gleiche Netzwerktechnik nutzen. Kurzzeitige Schwankungen der DSL-Geschwindigkeit bei Belastungsspitzenzeiten sind völlig normal. Mit einer Langzeitmessung weisen Sie nach, dass der Anschluss generell zu langsam ist.

Tipp 8: Neuen WLAN-Kanal belegen

Wenn Sie einen WLAN-Router nutzen, kann es dazu kommen, dass die WLAN-Funknetze der Nachbarn in Ihrem Haus die Leistungsfähigkeit Ihres WLANs stark beeinträchtigen. Dieser Umstand tritt häufig in dicht besiedelten Städten auf. Es wird empfohlen, den WLAN-Funkkanal zu wechseln. Oftmals sind Router von Werk aus auf die gleichen Kanäle voreingestellt. Wählen Sie einen Kanal, der möglichst weit von den meistbelegten Kanälen entfernt ist.

Tipp 9: Neuen Router mit höherer WLAN-Geschwindigkeit kaufen

Wenn Ihr Router schon mehrere Jahre alt ist, kann es sein, dass die DSL-Geschwindigkeit von 16 Megabit (MBit) nicht erreicht wird. Router, die Daten nach dem WLAN-g-Standard übertragen, arbeiten definitiv zu langsam. Doch auch aktuelle Modelle haben Geschwindigkeitsunterschiede. Wenn Sie einen Router mit b- oder g-Standard besitzen, sollten Sie auf einen Router mit n-Standard wechseln. Die DatenübertragungsrateDSL-Anbieter ist deutlich höher. Alternativ kann die Firmware des jetzigen Routers über die Internetseite des Herstellers ein Update erhalten. Das bringt teilweise Tempozuwachs.

Tipp 10: Rücksprache mit dem Internet-Anbieter

Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Internet-Anbieter, wenn alle bisherigen Tipps nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Das geringe Tempo hat möglicherweise eine andere Ursache. Der DSL-Anbieter kann helfen, die DSL-Leitung genau zu überprüfen. Diese Vorgehensweise bringt möglicherweise die ersehnte Aufklärung.

 

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